Juhu!!!!!!!!!!!!!
Meine kleine Nachteule war wieder ganz fix und mir geht es soweit wieder gut!
Also schick ich euch heute noch das neue Kapitel!
Und hier natürlich meine ausführlichen Dankeschööns an euch!
@Trixxy und Misery: Dankeschön ihr zwei und ich denke für dich Trix ist das Kap genau nach deinem Geschmack^^
@Dolina: Hehe, der Impala kostet doch "nur" 13000 Euro^^ Wirst scho hinbekommen, aber zu der Fahrt lädst mich aber ein!^^
Hehe, gibt bald Antworten...versprochen...alles gut...tief durchatmen...ein aus ein aus...
@Woman: *dichmalandieSchulternfasseundaufdenBodendrück* Meine Gläser^^ Hihi, freut mich das dir das Kap gefallen hat...na mal schaun, was ich noch so parat habe^^
@Dreamy: Hehe, dankeschööön! Ja konnt den Alten auch net haben^^
@demoniac: Danke dir! Nicht so schlimm! Hauptsache bist noch dabei! *knuddel*
Soo hoffe ich hab niemanden vergessen^^
Ansonsten nochmal Danke Euch und viel Spass mit dem neuen Kap!
"Ich hasse diese alten Knacker, die sich so dämlich aufführen müssen!", knurrte Dean, als sie die Anmeldung verließen, aber erst, nachdem der Alte ihnen auch noch frische Handtücher in die Hand gedrückt hatte und meinte, seine Frau würde Wert darauf legen. "Wahrscheinlich betreibt er Selbst so ein Bordell und spielt diese Show nur, falls die Bullen auftauchen sollten! Ich hätte ihm aus lauter Spaß einfach einen meiner Ausweise unter die Nase reiben sollen."
Der jüngere Winchester musste darüber lachen, da Dean es schon einmal fertiggebrachte hatte bei einem Rezeptionisten die Nummer abzuziehen. Damals kam er sogar trotz seiner erst neunzehn Jahren damit durch!
Sam holte seine und Deans Tasche, sowie das Waffenarsenal aus dem Impala, während er immer noch mit seinem Bruder über die alte Story rumalberte.
Kally stand am Kofferraum ihres Mustangs, um ebenfalls ihre Reisetasche in das Motelzimmer zu bringen. Kurz sah sie sich nach Sam um, der am Impala beschäftigt war und beugte sich zu einem Medaillon zu dem sie etwas murmelte. Kurz nickte sie dem Schmuckstück zu und legte es wieder in den Kofferraum ihres Wagens, bevor sie diesen schloss, die Tasche schulterte und den Brüdern ins Motel folgte.
Der jüngere Winchester hatte alle Taschen genommen und Kally nahm ihm eine ab, da Dean kaum in der Lage war, selbst zu fahren, geschweige denn Taschen zu tragen. Sie wusste, dass Dean sogar Probleme beim Greifen einer Gabel oder Schreiben hatte, wo bei dem seine verletzte Hand zitterte vor Anstrengung, wie sie es vorhin bei der Unterschrift beobachten konnte. Doch wusste sie genauso, dass Dean Schwäche nicht zugeben würde. Sie machte sich Sorgen. Anscheinend war seine Verletzung schlimmer, als er ihr weis machen wollte.
Zusammen betraten sie das Zimmer. Drei Betten, einen Tisch, drei Stühle und Kommoden füllten es aus. Es gab sogar eine Küchenzeile, was eine richtige Seltenheit in Motels war. Ein kurzer Blick in das Bad zeigte, dass es gesäubert wurde, aber auch warum sie neue Handtücher bekommen hatten. Die im Bad waren abgewetzt und schmuddelig und landeten durch Kally direkt im nächsten Mülleimer.
"Ich würde diese Tücher schnell verbrennen! Aber ich fürchte, wir würden von den giftigen Abgasen ersticken.", rief sie laut und klappte den Deckel des Mülleimers geräuschvoll zu.
Erfreut über den Umstand einer Küche machte sich die junge Frau gleich ans Kaffeekochen.
Sam packte derweil ihre Taschen aus, während Dean sich Richtung Bad begab und nebenbei seine Lederjacke auf das erste Bett schmiss.
Sollten sich doch die Zwei um die Betten streiten, dachte er grinsend. Sein Revier hatte er ja schon markiert...
****************
"Sammy? Kannst Du mir einen neuen Verband drum machen? Meiner ist durch!", schallte es nach einer halben Stunde aus dem Bad.
Der Jüngere hörte wie zittrig die Stimme seines Bruders klang. Er legte schnell den Laptop zur Seite, der auf seinem Schoß Platz gefunden hatte, als er es sich mit seinen langen Beinen auf dem Bett bequem gemachte hatte.
Dean stand mit dem Rücken zu ihm am Waschbecken und schälte sich vorsichtig aus dem triefnassen Verband.
"Warte ich helfe dir.", bot Sam an und half dem Älteren sogleich, die restliche Mullbinde zu entfernen, die teilweise an den Wundrändern klebte und er den Verband vorsichtig abzog, in der Hoffnung die Wundränder nicht wieder aufzureissen. Zum Glück war der Verband vom Duschen so weich, dass er sich ohne Konsequenzen abnehmen ließ.
Drei lange Krallenspuren zogen sich quer über die Schulter, den rechten Arm, bis runter zur Hand des Blonden. Sein Gesicht wurde zum Glück nur leicht gestreift und würde daher von Narben verschont bleiben. Sam zog scharf die Luft ein, als er das Ausmaß sah und hoffte inständig, dass sich nichts entzünden würde.
Der jüngere Winchester musste damals schnell handeln und zwei Striemen mussten sogar von ihm genäht werden.
"He Mann, beruhige dich. Ich hab doch schon Schlimmeres überstanden.", grinste Dean ihn durch den Spiegel an.
Doch Sam sah, dass Deans Hautfarbe zu kalkweiß gewechselt hatte und das Grinsen nur über den Umstand hinweg helfen sollte, dass dessen Körper nun von so offensichtlichen Narben geziert wurde.
Sie Beide waren bisher angeschossen, von Kugeln gestreift, von unzähligen kleinen Stichen und Kratzern gezeichnet, von mehr als vielen Kopfverletzungen ausgeknockt und von irgendwelchen Biestern gebissen worden, doch noch nie waren die längst verheilten Wunden so offensichtlich, wie gerade bei Dean.
Mit einem schlechten Gewissen, sah Sam auch die Narbe der Schusswunde, die er Dean selbst, als er von einem Dämon besetzt worden war, zugefügt hatte. Sie war kurz oberhalb von dessen Schutztatoo, dass verhindern sollte, dass ein Dämon sie in Besitz nehmen konnte. Ein Pentagramm in einer sterilisierten Sonne. Vor ihrer Abreise vor ein paar Wochen bei ihren Frauen, hatten sie darauf bestanden, dass diese auch welche bekamen.
"Oh verdammt, das sieht übel aus!", meldete sich nun auch Kally zu Wort und sog zischend die Luft ein, als sie neugierig einen Blick ins Bad warf.
Sam beeilte sich, dass der Verband endlich saß und klopfte Dean auf die gesunde Schulter. "Das schaut ja mal animalisch aus, Alter. Da werden die Frauen am Strand dir viele schmachtende Blicke zuwerfen."
"Bitch!", zischte Dean und zog sich beleidigt und gleichzeitig voll dummem Männerstolz, sein Shirt über. Auch da half ihm Sam schnell, da er schon sah, dass Dean seinen Arm nur schwer heben konnte. Der Blonde warf ihm einen Dankbaren Blick zu, da ihm die Sache mehr als Peinlich war.
"Jerk. Ich schau mal nach, ob ich uns einen neuen Job besorgen kann.", meinte der Jüngere lachend und gesellte sich zu der zum Tisch zurückgekehrten Kally und klappte seinen Laptop wieder auf. Kurz flackerte der Bildschirm, als es auch schon wieder vorbei war. Irritiert blinzelte Sam kurz, doch als nichts weiter passierte, zuckte er nur mit den Schultern und widmete sich wieder seiner Recherche.
Dean jedoch beobachtete ihre junge Begleiterin aus den Augenwinkeln.
Er hatte ihren Blick gesehen, der kurz zu Sam rüber gehuscht war, als der Bildschirm geflackert hatte. Auch der Fernseher, den Dean anschaltete, wies fast zeitgleich, diesen Makel auf und das konnte kein Zufall sein.
Auch das seltsame Gefühl im Diner, als sie zur Tür hinein kam, hatte sein Misstrauen geweckt, dass etwas mit ihrer Freundin nicht stimmte.
"Sag mal Kal...", begann er deshalb der Sache auf den Grund zugehen.
Sie lenkte ihre Aufmerksamkeit dem Älteren der Brüder zu und trippelte dabei nervös mit den Fingern auf der Tischplatte herum. "Was denn?"
"Wissen Andy und Jamy eigentlich wo Du steckst?"
"Gute Frage!", mischte sich Sam interessiert ein und sah gerade noch wie Kally rot wurde.
"Naja...nicht ganz. Ich hab gesagt, ich fahre zu einer Freundin in Washington und dass sie sich keine Sorgen machen müssten. Ich wollte sie nicht beunruhigen oder so.", erklärte sie verlegen, als sie die Lüge zugeben musste.
"Das ist aber nicht die feine Englische...", murrte Dean und verlegen kratzte sich Kally den Nacken.
"Ich weiß. Aber stellt euch mal vor, ich hätte gesagt: `Hey, ich mache einen Roadtrip und weiß nicht wann ich wieder komme! Ich hab genug davon, wie ein Kind behandelt zu werden. Und ach ja Auf Wiedersehen`", rechtfertigte sie sich sarkastisch. "Außerdem brauchte ich einfach mal Zeit für mich. Das mit Mom und Dad ist einfach noch zu frisch und ich brauchte eine Auszeit." Trauer flackerte merklich in ihren blauen Augen und sie drehte sich weg, damit die Brüder sie nicht sahen.
Doch den Männern entging das nicht und sie tauschten einen mitfühlenden Blick aus. Sie wussten sehr genau, wie sich ihre Freundin fühlte.
"Nein. Da hast Du Recht. Aber gut war es trotzdem nicht. Ich werde die Beiden später anrufen, damit sie wissen wo Du wirklich bist. Kannst ja dann sagen, dass wir dich aufgegabelt haben, als deine Karre streikte.", erwiederte Dean sanft, der kurz zischte, als er eine unbedachte Bewegung mit seinem Arm machte.
Er hasste es seine Freundin anzulügen, doch er wollte auch nicht gerade Kally ans Messer liefern. Er konnte ihre Beweggründe sehr gut verstehen. Schließlich hatte er selbst in ihrem Alter einen eigenen Roadtrip gemacht. Er lächelte traurig, als er daran dachte, wie lange er gebraucht hatte, um ihren Vater zu überreden, dass machen zu dürfen. Nachdem er seine Sachen verstaut hatte, warf er nochmal einen Blick zu der jungen Frau, die immer zappliger zu werden schien.
"Warum zum Henker bist Du so nervös? Sind wir Meuchelmörder und wissen selbst davon noch nichts?", fragte Dean und Sam schaute wieder vom Laptop auf.
Auch er bemerkte jetzt, das nervige Tippeln ihrer Finger und den gehetzten Blick.
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Sie schaute Dean kurz überrascht an, da sie eigentlich dachte, sich gut unter Kontrolle zu haben, doch einen Winchester konnte man wohl nicht so leicht täuschen. Ihre Gedanken rasten regelrecht und sie versuchte nicht gegen ihr "Versprechen" zu verstoßen und entschied sich in die Offensive zu gehen.
"Ich...ich hab euch nicht alles erzählt. Das Problem ist, dass ich es nicht kann, sonst...", fing sie an und wurde mit jedem Wort leiser. Sie senkte den Kopf und dicke Tränen tropften ihr auf die Oberschenkel. Trauer und deutliche Angst zeichneten sich nun auf ihrem schönen Gesicht ab, was sie abzuwenden versuchte.
"Was sonst Kal?", fragte Dean argwöhnisch und vorsichtig. Langsam trat der Blonde zu der Jüngeren. Hatte er doch mit seinem Misstrauen Recht gehabt?
"Sonst tut er was Andy und Jamy an...", sagte sie schon fast lautlos.
Mit einem Schritt stand Dean vor dem Mädchen und sah sie zornfunkelnd an.
"Was zum Teufel hast Du getan?", knurrte er leise. Das flüchtige Grinsen, dass ihre verzweifelte Miene kurz durchbrach sah er nicht, bevor sie den Kopf hob.
"Ich kann es nicht erzählen, Dean! Hast Du mir gerade nicht zugehört?", konterte sie verängstigt und sah ihren besten Freund verzeihend an.
Sam streckte seine Hand zu ihrer aus und verhinderte, dass sie weiter mit den Fingern tippelte. Tief sah er in ihre Augen, die mittlerweile Panik wiederspiegelten.
"Ich habe wirklich nichts getan! Bitte, ihr müsst mir glauben!", flehte sie. "Er ist zu mir gekommen und ich habe einen Moment nicht aufgepasst und dann hat er mir gedroht meine Liebsten zu töten! Ich habe solche Angst. Bitte helft mir!"
Sie entwand sich Sams Hand und schlang die Arme um den älteren Winchester, der sich vor sie gehockt hatte und ihr beruhigend über den Rücken strich.
Seine Wut war mit einem Schlag verraucht, bei der verzweifelten Gestalt, die Kally abgab.
"Shht. Alles wird gut, Kleines. Wir finden eine Lösung.", wisperte Dean und hielt einfach nur den von Weinkrämpften geschüttelten Körper.
Was ist nur passiert?
und?